Für das gute Ende der #Jodelsynode streiten

Jeden Tag neue Horrormeldungen rund um den synodalen Weg. Inzwischen in redet man in einschlägigen Kreisen – in Erinnerung am Loriots Jodeldiplom – zuweilen auch von der Jodelsynode. Muss man es erklären? Wohl kaum. Die Ergebnisse der Synode dürften noch weniger wert sein, als ein loriotsches Jodeldiplom. Mit diesem hatte man wenigstens noch etwas eigenes, was man mit nach Hause nehmen konnte. Die Ergebnisse der Jodelsynode dürften nichts anderes als Streit, Verwerfung, Spaltung, Enttäuschung und Irrtum bringen.

Katholiken müssen sich dagegen wehren, dass so etwas von ihren Bischöfen ins Werk gesetzt wird. Katholiken müssen sich dagegen wehren, dass ihre Bischöfe sich von Politikern und interessierten Laienfunktionären unter Verwendung einer inzwischen wohletablierten Missbrauchsrhetorik am Nasenring auf Abwege des Glaubens ziehen lassen.

Es ist einfach nicht einzusehen, warum Politiker, die in Parlamenten für die „Ehe“ für alle stimmen, eine unklare Position zur Abtreibung an den Tag legen, in bioethischen Fragen weit von der Linie der Kirche entfernt sind und in vielen Fragen des Glaubens und der Sitten nicht einmal annähernd die katholische Lehre vertreten, dem Episkopat als Editio typica der Katholischen Laien gelten sollten.

Es gilt nicht zuletzt deshalb, an die Bischöfe zu appellieren, diesen synodalen Weg sofort zu beenden. Eine Beendigung dieser Aktion allein ist zwar keine Lösung, würde aber zunächst schlimmeres verhindern. Ein Irrtum der nicht den Weg über die Ideenwelt einer solchen Versammlung in die Kirche und die Köpfe der Gläubigen findet, muss nicht später mühsam ausgerottet werden.

Wie groß das Drama des synodalen Weges ist, zeigt sich schon an der Zusammenstellung, Den 69 Bischöfen und Weihbischöfen steht in Zahlen eine Majorität an Laien gegenüber. Zwar muss ein Beschluss um wirksam zu werden, eine Zweidrittelmehrheit aller Bischöfe haben, doch die Weihbischöfe sind darin eingerechnet. Rechnerisch können die Weihbischöfe die Diözesanbischöfe beinahe allein überstimmen. Ist ja auch kein Problem. Kein muss das in einem Bistum dann später umsetzen und verantworten. Allein dies ist ein fataler Konstruktionsfehler des synodalen Weges.

Man möchte zudem den Bischof sehen, der noch mutig genug wäre, dem öffentlichen Druck zu widerstehen, eine populäre Entscheidung nicht nur abzulehnen, sondern auch später in seinem Bistum nicht umzusetzen. Auch dies ist ein ganz klarer Webfehler des synodalen Weges.

Die teilnehmenden Laien werden dem Grunde nach alle vom ZdK bestimmt. Der bdkj bestimmt zudem noch die zusätzlichen 15 Jugendlichen. Die Vertreter von Orden und geistlichen Gemeinschaften täten gut daran, auf dem Mainstream zu sein. Sie würden ohnehin marginalisiert und vereinnahmt werden.

Glaubenstreuen Katholiken, auch solchen, die zum synodalen Weg eingeladen werden, kann nur dringend geraten werden, die Teilnahme zu verweigern. Wer anderer Meinung ist, wird nicht nur marginalisiert und überstimmt werden, sondern am Ende auch noch vom Mainstream für den Beschluss von Irrtümern vereinnahmt werden. Die Zahl der Konstruktionsfehler des synodalen Weges ist kaum in Fülle zu erfassen. Es muss enden, bevor es richtig begonnen hat.

Weil alle anderen Überlegungen, wie es sinnvoll weiter gehen kann, von der Beendigung dieses Weges abhängt, hat dieses Ziel „Sofortiges Ende des synodalen Weges“ höchste Priorität und sollte allen Katholiken ein Anliegen sein.

Das heißt vor allem, jegliche Mitarbeit oder Unterstützung dieser Veranstaltung rigoros zu verweigern.
Das heißt, Briefe zu schreiben und ein Ende zu fordern. Es muss den Bischöfen gesagt werden.
Das heißt aber auch, sich zu vernetzen. Wir sind mehr, als die anderen denken.
Das heißt, aktiv zu werden. Das heißt, in Dimensionen zu denken, die bislang nicht gedacht worden sind.

Vielleicht braucht eine Demo vor dem Frankfurter Dom am Tag der Vollversammlung. Es ist nötig, die Gegner des synodalen Weges sichtbar zu machen. Raus aus der passiven Unsichtbarkeit!

Die Wege sind so anders. Wer hätte je gedacht, gegen seinen Bischof demonstrieren zu müssen. Das war ein Metier von WisiKi und Co. Man ist vielleicht noch etwas ratlos, doch es ist einfach schon lange nicht mehr so, dass wir Katholiken uns einfach und unbedingt hinter unseren Bischöfen versammeln können.

Es gilt zu widerstehen, wo die Hirten uns in den Irrtum und das Verderben führen wollen.

Es gilt Ideen zu sammeln, wie die Gegner des synodalen Weges sichtbar werden können. Sichtbar gegen die Schweigespirale des Mainstreams, der Presse, auch der kirchlichen Presse und auch gegen die Schweigespirale der Protagonisten des synodalen Weges.

Dieser synodale Weg ist kein synodaler Weg der Kirche!

Dieser synodale Weg ist ein synodaler Weg von DBK und „ZdK“. Es braucht auch den Protest schon in der Sprache. Man weise doch bitte überall, wo es eben geht darauf hin, das Propaganda und PR uns ein falsches Bild vermitteln wollen, so als käme diese Jodelsynode aus der Kirche. Sie kommt es nicht. Sie sprießt hervor aus interessierten Kreisen, die der Kirche und dem Glauben schaden wollen.

Jeder, der das nicht zulassen will, mag sich Gedanken machen, wie man in einem ersten Schritt über diesen synodalen Weg von DBK und „ZdK“ informieren kann.

Jeder, der diesen synodalen Weg nicht will, mag sich Gedanken machen, wie man in einem weiteren Schritt gegen diesen synodalen Weg von DBK und „ZdK“ streiten kann.

Es muss ein Ende haben.

Allerdings auch dies kann ein Ende sein.
Passiert nichts gegen den synodalen Weg von DBK und „ZdK“, dann werden die Irrtümer und damit die Spaltung und die Verwerfungen in die Kirche in unserem Land Einzug halten. Dann wird man sich noch weitaus mehr als heute schon seine Nische suchen müssen, so es noch eine gibt.

Im übrigen kann man auch für ein schnelles Ende beten.

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Peter Winnemöller

Journalist, Blogger
katholisch
immer neugierig
Leseratte
seit einer gefühlten Ewigkeit im Internet unterwegs

(Der kleine Senator steht für meinen seit Beginn der Internetzeit verwendeten Nickname Cicero und ist ein Geschenk des Illustrators Peter Esser)

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