ESC hat ESC gedrückt

Quo vadis?

Quo vadis?

Wenn mir der ESC ja nicht völlig Wurst wäre, würde ich jetzt darüber nachdenken, ob ich mich über das blitzschnelle Absägen von Xavier Naidoo ärgern soll.

Das verdiente Tragen eines Aluhutes und das Äußern seltsamer Ansichten ist kein Kriterium für die Fähigkeit oder Unfähigkeit, Schlager zu singen.

Eine coole Aktion wäre es jetzt, wenn sich nach diesem peinlichen Akt niemand finden würde, der unser inzwischen total peinlich gewordenes Land der öffentlichen  Meinungswächter und Blockwarte, der Screenshoter und digitalen Bürgerwehrer, der Gesinnungsspießer und genderbesessener Hetzpropagandisten beim ESC vertreten würde.

Merkt hier irgendwer noch irgendwas?

Es geht um Musik (OK … behaupten jedenfalls manche, es sei welche ..), es geht um einen freundlichen Länderwettstreit, es geht darum, wer das netteste Liedchen trällert.

Die spießige Linksmiefigkeit der Veröffentlichten Meinung killt wirklich jeden Spaß, selbst den, für den man sich gar nicht interessiert.

Daß ich den ESC innerhalb von zwei Jahren schon zweimal in meinem Blog habe, ist kaum zu glauben. Darauf muß ich jetzt dringend eine rauchen.

JA! RAUCHEN!

Und dabei höre ich mir eines der wenigen Lieder von Xavier Naidoo an, daß ich kenne.

Posted in Gender, Kultur, Medien, Musik, Politik.

Peter Winnemöller

Journalist, Blogger
katholisch
immer neugierig
Leseratte
seit einer gefühlten Ewigkeit im Internet unterwegs

(Der kleine Senator steht für meinen seit Beginn der Internetzeit verwendeten Nickname Cicero und ist ein Geschenk des Illustrators Peter Esser)

Für oben stehenden Artikel gilt:
© Peter Winnemöller - Alle Rechte vorbehalten -